Ostrale 2017// Biennale für zeitgenössische Kunst

Erholt vom Urlaub an der See starteten wir kunstvoll in unsere zweite Urlaubswoche.
Wie jedes Jahr besuchten wir freudig erregt die Ostrale im Dresdner Messegelände, die noch bis zum 1.10.17 läuft.
Der besondere Charme der Veranstaltung liegt hauptsächlich am Ort der Ausrichtung. Dem ehemaligen Schlachthof.


Wo einst Kühe und Schweine quasi verwurstet wurden, findet nun seit 11 Jahren die Ostrale statt.


Die Gebäude sind denkmalgeschützt und in den nächsten ein bis zwei Jahren soll wohl das letzte Mal die Ostrale in den Stallungen stattfinden, da die Räume anderweitig genutzt werden sollen.
Das wird ein sehr trauriger Moment.


Denn gerade die Atmosphäre zwischen den alten Gemäuern herumzulaufen und den Duft von altem Holz einzuatmen macht das ganze zu einem Erlebnis. Selbst wenn man, wie ich mit Kunst nicht viel am Hut hat.


Nun folgen also ein paar wenige Ausstellungsstücke, die es euch vielleicht schmackhaft machen, diese Woche oder vielleicht nächstes Jahr einen Abstecher nach Dresden zu machen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Cristiano Petrucci - *Cor Palpita* - Installation
Jean Xavier Renaud - *La défaite* - Malerei
Piotr Korzeniowski - *Morphem Restart* - multi-element composition
Committee for Unsolicited Business Luk Sponselee & Werner Klompen - *Kollision-X* - Installation


CoUB Luk Sponselee & Werner Klompen - *anspielung innenraum wohnmobil* - Installation
Mavi Garcia - *Entzweit* - Installation
Paolo Assenza - *del corpo senza peso* - Installation
Symboter - *FearBot* - Installation
Heinz Bert Dreckmann - *ohne Titel* - Objekt
Feng Lu - *Believe Me and God Bless You* - Installation
Manuel Frolik - *Ti Jean* - Objekt
Feng Lu - *13 am Tisch* - Installation



Manuel Frolik - *Toter Seemann* - Objekt, Installation
Chris Löhmann - *Bin gesättigt gleich der Flamme (Denn wessen Brot sie fressen, dessen Lied sie singen)* - Grafik
Anka Lesniak - *Women patRIOTs* - Installation

Sergij Grigorjan - *Museum (of Carpathian astronautics and robotics).* - Objekt
Fernando Sanchez Castillo - *Mauerspringer* - Installation
Frenzy Höhne - *Noch besser* - Druckgrafik
Anonymus - *thesen_abschlag* - Installation

Das war ein minimaler Einblick meinerseits. Wir waren drei Stunden dort und hätten wahrscheinlich  noch länger dort verbracht. Aber irgendwann ist der Kopf dann einfach voll mit einem kunterbunten Angebot an Kunst.


Zum Glück gibt es dort auch eine "Tränke" und "Futterstelle", wo man erstmal auftanken kann.
Das Ambiente in dem Speiseraum ist immer sehr heimelig. Mit alten Sofas und Stühlen eingerichtet fühlt man sich wie bei Oma.


Auch im Außenbereich gibt es hübsch hergerichtete Sitzgelegenheiten.

 

Ich hoffe euch hat mein kleiner Rundgang durch die Ostrale gefallen und ich konnte es euch bisschen schmackhaft machen. Ich freu mich jedenfalls schon wieder auf nächstes Jahr und die neuen Kunstwerke.

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