Von Kindheitserinnerungen und Stillbeschäftigung zum Zeitvertreib.

Als ich mir letztens die Zeit ohne Internet vertreiben musste, während das Kind schlief und ich keine Lust hatte etwas im Haushalt zu tun, kam mir beim Abrollen des letzten Küchenrollenblattes die Idee, die mich an meine Kindheit erinnerte.


Schnell wurde nachgedacht, was alles zu meinem fixen Projekt nötig war...und zum Glück auch alles im Haus gehabt.


Also: eine Küchenrolle (Die Chipsdose eignete sich nicht, da zu breit), Nägel und Reis. Das sind die Grundzutaten für....na, wer weiß schon was es wird?
😉


Als erstes werden die Nägel spiralförmig von oben nach unten in die Papprolle gedrückt.



Unten angekommen und noch viele Nägel übrig, entschied ich mich, die Zwischenräume mit einer weiteren Runde Nägel zu füllen.


Der erste Klangtest....ja, das ist schon viel besser.



Nun kommen die Deckel für beide Rollenenden. Ich hab die Rolle auf festeres Papier gestellt und mit Abstand drum herum gemalt.


Nun ringsherum einschneiden.


Jetzt kann man die Ecken einklappen und festkleben.



Vor dem zweiten Deckel natürlich erstmal den Reis einfüllen. Erstmal nur wenig. Die offene Seite zuhalten und horchen, ob es stimmig klingt.


Die Rohfassung ist fertig. Jetzt geht es ans Verschönern. Und gleichzeitig Sichermachen der Nägel.


Ich hatte noch ein Stück Stoff übrig, dass die exakte Länge hatte, die ich brauchte.


Alle unschönen Kanten und Ränder hab ich noch mit Masking Tape verdeckt.
Fertig ist der Regenmacher.
💦


Und dann hab ich natürlich erstmal das Oberhaupt testen lassen.
😅



Sie hat es gar nicht mehr raus gerückt.




Und hier zum Reinhören ein Schmankerl (ich hoffe, es funktioniert):
Regenmacher

Damit geht's zum Creadienstag.

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