Ä bissl spät.

Also noch länger konnte man es nicht raus zögern. Die Rede ist von der Herbstdeko vor unserer Haustür. Ich schau mir den lieben langen Tag (in Wirklichkeit nicht so lang, weil Baby ja beschäftigt werden muss ;)) im Internet hübsch dekorierte Gärten und Eingangsbereiche an, staune beim Vorbeifahren an Gärtnereien und beim täglichen Spaziergang lunsche ich immer wieder bei Nachbars über'n Gartenzaun. Dabei denke ich mir immer: Och, so schön könntest du es auch haben. Der ewige Mininadelbaum bekommt erst zu Weihnachten seinen Auftritt und die Weide im Topf hat auch schon mal bessere Tage erlebt. Also ganz schön trist vor deiner Türe. Dem Mann brauch ich sowas ja gar nicht erzählen, mit solchen Nichtigkeiten will er sich nicht auseinander setzen müssen. Also hab ich mich dann doch gestern aufgerafft, Ende Oktober, mit Motte in der Trage und großem Einkaufswagen den Gartenmarkt zu plündern.


Und bis auf die Erika (die kann mein Vater übrigens gar nicht leiden:"Typische Friedhofspflanze, kommt mir nicht in den Garten") waren die Pflanzen gar nicht mal teuer, weil 50-70% Rabatt aufgrund des "Nicht mehr ganz so hübsch Aussehens".


Mir egal, für meine Zwecke völlig ausreichend und gerade in der Gruppe recht hübsch anzusehen.


Hinterm Haus haben wir eine Kastanie stehen, das heißt - Dekomaterialien quasi vor der Haustür.
Und bei meinen Spaziergängen mit Baby gibt's auch Mini-Äpfel und Hagebuttensträucher en masse.


Also ich bin ganz zufrieden und vermisse auch keinen Kürbis. Diesen Halloween-Quatsch hab ich bisher eh nie verstanden und warte lieber, bis mein liebes Kind in das Alter kommt, wo es Gruseldeko gewünscht wird.


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